Bestattung Heute

Der individuelle Abschied setzt sich aus persönlichen Bedürfnissen und Motivationen zusammen und antwortet gleichermaßen auf die unterschiedlichsten Voraussetzungen eines jeden Trauerhauses.

Unser Ziel ist es, den Abschied zu ermöglichen, der Ihnen und Ihrer Situation gerecht wird. Was ist Ihnen wichtig? Lassen Sie sich von einigen grundsätzlichen Überlegungen inspirieren.

Trauerbewältigung

Trauerbewältigung wird glücklicherweise nicht mehr nur von Bestattern, sondern auch von Ärzten und Psychologen, freien Verbänden, Trauernetzwerken und Seelsorgern ernstgenommen und entsprechend unterstützt. Sie werden nicht alleine gelassen und können sich auf kompetente Hilfe verlassen.
Die Remscheider Beerdigungszentrale Ernst Roth steht für einen Abschied ein, der an sich bereits Teil der Trauerbewältigung sein soll und es meistens auch ist. Für eine Abschiedsfeier darf der Weg des Konventionellen verlassen werden. Es ist wichtig, dass entweder den Wünschen der/des Verstorbenen entsprochen wurde oder die Angehörigen ein für sie vertretbares Ritual erleben durften, mit dem sie getrost weiterleben können und an das sie sich erinnern mögen, weil es trotz des Anlasses Kraft spenden konnte. Trauerbewältigung beginnt mit dem Ritual des Abschieds.

Wertschätzung

Ein würdiger Abschied bedeutet Wertschätzung. Es ist ratsam, sich von der Vorstellung zu trennen, Verstorbene hätten nichts von ihrer Bestattung. Der Gewinn einer liebevollen Geste macht sich nicht immer sofort bezahlt. Wer in eine angemessene Bestattung für einen geliebten Menschen investiert, „verliert“ zunächst Geld – das ist wahr. Die entgegengebrachte Wertschätzung jedoch entfaltet sich für die treusorgenden Angehörigen und Freunde in der Trauerzeit umso mehr und hilft, das Geschehene zu verarbeiten.
Es geht nicht darum, sich in Schulden zu stürzen oder ein übertriebenes Trauerbankett auszurichten. Es geht um die Wertschätzung, mit der diese Aufgabe, jemandem die letzte Ehre zu geben, angegangen wird.

Statussymbol

Ein Begräbnis kann ein Statussymbol sein. Wer es als solches betrachtet, dem möchten wir angemessene Möglichkeiten bieten. Der Status, den eine Person zu Lebzeiten innehatte, mag angesichts der Vergänglichkeit des Menschen fraglich werden, jedoch ist es das gute Recht eines Trauerhauses, das Lebenswerk der/des Verstorbenen mit einer sehr festlichen, schmuckvollen und großen Trauerfeier, einem Sarg von ausgesuchter Qualität und einem Meer von Blumen zu krönen.
Ebenso verhält es sich mit schlichten und dezenten Begräbnissen. Auch sie sind Zeichen einer bestimmten Lebenshaltung und können Status symbolisch transportieren. Alle Details einer Trauerfeier sprechen eine stille Sprache, die sowohl dem Trauerhaus selbst als auch den geladenen Gästen etwas mitteilt.

Gewissen

Manche Bestattungen werden vor dem Hintergrund problematischer Beziehungen zu Lebzeiten der/des Verstorbenen begangen. Somit kann der Abschied in seiner individuellen Ausgestaltung zur Gewissensberuhigung beitragen.
Daran ist nichts Verwerfliches. Gewissensbisse entstehen oft schon durch lange Pflegephasen, in denen sich Angehörige schuldig fühlen, weil sie das Gefühl haben, der Situation nicht gerecht geworden zu sein. Ein liebevolles Begräbnis ist auch ein Zeichen herzlicher Zuwendung. Es geht nicht um das Aufrechnen zwischenmenschlicher Leistungen, sondern um das, was (noch) möglich ist.
Manchmal ist ein würdiges Begräbnis das Einzige, was Angehörigen oder Freunden bleibt, um eine menschliche Beziehung ins Reine zu bringen.
Wir sind an Ihrer Seite und helfen Ihnen bei schwierigen Entscheidungen.

Verewigung

Die Verewigung, auf die ein würdiges Begräbnis und eine ebensolche Ruhestätte ausgerichtet sind, braucht der Mensch tatsächlich. Auch wenn der Begriff der Ewigkeit zu groß für den Menschen ist: Er sehnt sich nach Unvergänglichkeit. Warum sollte sie nicht zum Ausdruck gebracht werden? Wenn Sie schon einmal auf einem historischen Friedhof oder Friedhofsteil gewesen sind, haben Sie die Ausdrucksformen dieser menschlichen Sehnsucht vielleicht wahrgenommen. Sie ist Teil unserer Kultur.
Wenige lassen heute noch aufwendige Gruften oder monumentale Gräber anlegen. Der Ewigkeitsgedanke hat längst die freie Natur erobert. Verewigung findet für viele Menschen als Werden eines Teils der Natur in Verbundenheit mit einem Baum (der ein Symbol auch für ewiges Leben ist), dem Meer oder einer Ascheverstreuung an bestimmten Plätzen statt.

Vorbild

Bestattungen sind ein Vorbild des Umgangs miteinander. Sie haben eine ethische Dimension. Wenn wir recht an unseren Mitmenschen handeln wollen, schließt dieses Handeln auch die Würdigung des gelebten Lebens mit ein.
Wenn wir es nicht vorleben, wer soll es sonst tun?

Erinnerung

Die Trauerfeier ist ein Akt der Gemeinsamkeit. Wir legen Wert darauf, dass Sie in diesem unwiederholbaren Moment durch nichts gestört werden. Sie erleben ein Ritual, das Verbindung schafft und Trost gibt. Dieser Trost besteht darin, Gewissheit zu spüren, dass man auch bei Ihrem dereinstigen Begräbnis in Verbundenheit um Ihrer einmaligen Person willen zusammenkommen wird, um zu trauern.