Trauerliteratur

Ein gut gewähltes Buch drückt zurückhaltende Anteilnahme aus. Verbunden mit einem aufrichtigen Hilfsangebot signalisieren Sie „Ich bin für dich da, wenn du mich brauchst, aber ich will dich nicht bedrängen.“ Bücher beschäftigen und beruhigen. Sie helfen mit Worten, die man selbst nicht findet, und sprechen alle Altersgruppen an.

Neben einer Fülle von Ratgeberliteratur gibt es auch Bücher zur eigenen Gestaltung. Trauerbücher für Kinder beispielsweise sind darauf angelegt, Gedanken zu ordnen und dem Schmerz einen kreativen Rahmen anzubieten.

Für Trauernde und ratlose Erwachsene, die Trauernden helfen möchten:

Engelhardt, Ulla: Jung verwitwet

„Jung verwitwet“ richtet sich konkret an Menschen, die ihren Partner/ihre Partnerin in jungen Jahren verloren haben. Eine Anleitung zu behutsamem Kontakt mit dieser Situation für Außenstehende sowie ein einfühlsamer Blick auf die Hauptschwierigkeiten wie finanzielle Probleme, Kindererziehung, gesellschaftliche Stellung und innere Vereinsamung.

Wolf, Doris: Einen geliebten Menschen verlieren.

Ein Buch über Trauerphasen mit der Anleitung, kleine Schritte zu gehen, um den Verlust besser annehmen zu können.

Lothrup, Hannah: Gute Hoffnung, jähes Ende

Ein Begleitbuch für Eltern, die ihr Baby durch Fehl-, Totgeburt oder Neugeborenentod verloren haben. Es umfasst praktische Hilfen wie Meditationen und Körperübungen und lässt auch die Rolle von Freunden, Verwandten und Fachpersonal nicht aus. Alle, die sich mit trauernden Eltern beschäftigen, werden hier angesprochen.

Kast, Verena: Sich einlassen und loslassen. Neue Lebensmöglichkeiten bei Trauer und Trennung.

Hier geht es um das Entwickeln von neuen Lebensperspektiven aus einer Abschieds- oder Trauersituation heraus. Das Buch versteht sich als Anleitung aus einer gewohnten Lebenssituation heraus in neue Lebensmodelle.

Lewis, Clive Staples: Über die Trauer. Ein Begleiter für schwere Stunden.

Ein Klassiker der Trauerliteratur. Ein Erfahrungsbericht über die Gefühlswelt eines trauernden Menschen.

Jülicher, Jochen: Über die Trauer. Es wird alles wieder gut, aber nie mehr wie vorher. Begleitung in der Trauer.

In diesem Buch geht es darum, wie Menschen sich in ihrer Trauer verhalten. Es gibt Aufschluss darüber, wie Trauer durchlebt wird. Außerdem bietet es Hilfestellungen zum Verhalten in einer konkreten Trauersituation.

Canacakis, Jorgos: Ich sehe deine Tränen. Trauern, klagen, leben können.

Ein Buch über den angstlosen Umgang mit Trauer und die Möglichkeiten eines Neubeginns.

Kroen, William C.: Da sein, wenn Kinder trauern. Hilfen und Ratschläge für Eltern und Erziehende.

Die wir die Trauer von Kindern besser verstehen können, ihnen begegnen sollten und einen gemeinsamen Weg finden können, erläutert dieses Buch. Sehr hilfreich sind die Erfahrungsberichte von Kindern.

Voss-Eiser, Mechthild/Zink, Jörg: „Noch einmal sprechen von der Wärme des Lebens …“ Texte aus der Erfahrung von Trauernden.

Ein Kompendium aus Texten von Trauernden selbst und ein Plädoyer für das Ausleben von Trauergefühlen.

Liebsch, Burkhard/Rüsen, Jörn: Trauer und Geschichte.

Dem Thema Trauer kann man sich auch auf etwas sachlichere Art und Weise nähern. Wenn Sie am Thema Trauer insgesamt interessiert sind, ihre Bedeutung in Geschichte, Politik und Psychologie verfolgen möchten, könnte dieses Buch einen guten Überblick geben.

Literatur für Kinder:

Butt, Christian: Warum steht auf Opas Grab ein Stein? Beerdigungsbräuche. Erklärt von Kindern für Kinder.

Nilsson, Ulf/Eriksson, Eva: Die besten Beerdigungen der Welt.

Fried, Amelie/Gleich, Jacky: Hat Opa einen Anzug an?

Hermann, Inger/Sole-Vendrell, Carme: Du wirst immer bei mir sein

Kaldhol, Marit/Oeyen, Wenche: Abschied von Rune

Ringtved, Glenn/Pardi, Charlotte; Lassig, Jürgen: Warum, lieber Tod …?

Varley, Susan: Leb wohl lieber Dachs

Zum Selbstgestalten:

van Harmelen, Peter/ van der Pol, Peter: Ich denke an dich …